Johannisbeere-Butterkeks-Schnitten – ein detailliert neu formulierter Genussklassiker
Dieses Rezept für Johannisbeere-Butterkeks-Schnitten vereint mehrere beliebte Elemente der klassischen Backkunst: einen lockeren Biskuitboden, eine fruchtige Schicht aus Beeren, eine cremige Sahnefüllung und darüber eine Lage zarter Butterkekse mit feinem Schokoladenguss. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch geschmacklich durch seine ausgewogene Kombination aus Süße, Säure und Cremigkeit überzeugt.
Im Folgenden findest du eine vollständig neu formulierte, ausführliche Beschreibung dieses Kuchens, ergänzt durch zusätzliche Informationen, Tipps und Hintergrundwissen rund um ähnliche Blechkuchen und Schichtdesserts.

Die Besonderheit dieses Kuchens
Was diese Schnitten so beliebt macht, ist vor allem das harmonische Zusammenspiel unterschiedlicher Texturen und Aromen. Der luftige Boden bildet eine stabile, aber zarte Basis. Darauf treffen säuerliche Johannis- bzw. Preiselbeeren, die einen erfrischenden Kontrast zur süßen Sahne bilden. Die Butterkekse sorgen für Biss, während der Schokoladenguss alles geschmacklich abrundet.
Besonders praktisch ist, dass dieser Kuchen gut vorzubereiten ist und sogar davon profitiert, wenn er einige Stunden – oder besser über Nacht – durchziehen darf.
Zutatenübersicht – klar strukturiert
Um den Überblick zu behalten, lohnt es sich, die Zutaten nach einzelnen Komponenten zu gliedern.
Zutaten für den Biskuitboden
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4 frische Eier
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4 Esslöffel heißes Wasser
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220 g Zucker
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220 g Weizenmehl
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2 gestrichene Teelöffel Backpulver
Zutaten für die fruchtig-cremige Füllung
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2 Gläser Johannis- oder Preiselbeeren
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4 Becher Schlagsahne
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5 Päckchen Sahnesteif
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1 Packung Butterkekse
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Orangensaft oder alternativ Apfelsaft zum Tränken
Zutaten für den Schokoladenguss
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2 Packungen Kuvertüre oder fertige Kuchenglasur
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2 Esslöffel Orangensaft
Diese überschaubare Zutatenliste zeigt bereits, dass es sich um ein Rezept handelt, das ohne ausgefallene Spezialprodukte auskommt und sich daher hervorragend für den Alltag oder spontane Backideen eignet.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung – ausführlich erklärt
1. Der Biskuitboden als Grundlage
Der Biskuit ist das Herzstück vieler klassischer Blechkuchen. Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist das gründliche Aufschlagen der Eiermasse.
Zunächst werden die Eier zusammen mit dem heißen Wasser und dem Zucker mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine mehrere Minuten auf höchster Stufe aufgeschlagen, bis eine sehr helle, voluminöse und cremige Masse entsteht.
Dieser Schritt ist besonders wichtig, da die eingeschlagene Luft später für die Lockerheit des Bodens sorgt.
Anschließend werden Mehl und Backpulver miteinander vermischt und vorsichtig unter die Eimasse gerührt. Dabei sollte nur auf niedriger Stufe gearbeitet werden, um die Luftigkeit nicht zu verlieren.
Der fertige Teig wird gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Backblech gestrichen und im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze etwa 20 bis 25 Minuten gebacken, bis er goldgelb ist.
Nach dem Backen muss der Boden vollständig auskühlen, bevor er weiterverarbeitet wird.
2. Die fruchtige Schicht – Frische trifft Säure
Sobald der Biskuitboden abgekühlt ist, werden die gut abgetropften Beeren gleichmäßig darauf verteilt.
Johannis- oder Preiselbeeren sind hier ideal, da ihre natürliche Säure die Süße der späteren Schichten ausgleicht.
Tipp: Wer es etwas milder mag, kann die Beeren vorab leicht pürieren oder mit einem Löffel Zucker verrühren.
3. Die Sahnecreme – luftig und stabil
Die Schlagsahne wird zusammen mit dem Sahnesteif steif geschlagen. Durch die relativ große Menge an Sahnesteif erhält die Creme eine besonders stabile Konsistenz, was wichtig ist, damit der Kuchen später gut in Form bleibt.
Die fertige Sahne wird gleichmäßig auf der Beerenschicht verteilt und glatt gestrichen.
Hier entsteht bereits ein schöner Kontrast zwischen der weißen Creme und den roten Beeren.
4. Butterkekse – einfache Zutat, großer Effekt
Die Butterkekse werden nun einzeln kurz in Orangensaft oder Apfelsaft getaucht.
Wichtig ist, sie nicht zu lange im Saft zu lassen, da sie sonst zu weich werden und zerfallen.
Anschließend werden sie dicht nebeneinander auf die Sahneschicht gelegt, sodass eine geschlossene Keksdecke entsteht. Diese Schicht erinnert an klassische Kühlschrankkuchen und verleiht dem Dessert Struktur.
5. Der Schokoladenguss als krönender Abschluss
Die Kuvertüre wird über einem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle geschmolzen. Danach wird sie mit etwas Orangensaft verrührt, wodurch der Guss etwas geschmeidiger wird und eine feine fruchtige Note erhält.
Der flüssige Guss wird gleichmäßig über die Keksschicht verteilt und glatt gestrichen.
Nach dem Abkühlen bildet sich eine feste, leicht knackige Oberfläche.
Kühlzeit und Servieren
Der Kuchen sollte nach der Fertigstellung mehrere Stunden gut gekühlt werden.
Am besten ist es, ihn bereits am Vortag zuzubereiten, damit:
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die Kekse weich werden
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sich die Aromen optimal verbinden
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der Kuchen sich später sauber schneiden lässt
Vor dem Servieren kann er in gleichmäßige Schnitten geteilt werden und eignet sich hervorragend für Kaffeetafeln, Geburtstage oder Familienfeiern.
Bonus: Ähnliche Kuchen und kreative Abwandlungen
Falls der ursprüngliche Kuchen nicht genügend Umfang bietet oder du Abwechslung suchst, lassen sich aus diesem Grundrezept zahlreiche Varianten entwickeln.
Beliebte Abwandlungen
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Austausch der Beeren gegen Kirschen, Himbeeren oder Aprikosen
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Verwendung von Vollkornbutterkeksen für eine herbere Note
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Ergänzung der Sahne mit Vanille oder Zitronenabrieb
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Ersetzen des Schokoladengusses durch einen klaren Tortenguss
Warum Schichtkuchen so beliebt sind
Schichtdesserts und -kuchen sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der europäischen Backtradition, da sie:
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einfach vorzubereiten sind
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sich gut kühlen lassen
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optisch ansprechend wirken
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viele Geschmäcker vereinen
Gerade Kombinationen aus Frucht, Creme und Keks gelten als zeitloser Klassiker.
Die Johannisbeere-Butterkeks-Schnitten sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie aus einfachen Zutaten ein vielseitiger und eleganter Kuchen entstehen kann. Durch die klare Struktur, die ausgewogene Geschmackskomposition und die gute Vorbereitbarkeit eignet sich dieses Rezept sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Hobbybäcker.
Wer einen Kuchen sucht, der zuverlässig gelingt, gut aussieht und noch besser schmeckt, trifft mit diesem Rezept eine ausgezeichnete Wahl.




















