Wattekuchen mit Vanillepudding – Ein himmlisch luftiger Blechkuchen für jeden Anlass
Der sogenannte Wattekuchen mit Vanillepudding ist weit mehr als nur ein gewöhnlicher Blechkuchen. Er überzeugt durch seine außergewöhnlich lockere, fast wolkenartige Konsistenz und eine zarte, cremige Füllung, die jeden Bissen zu einem besonderen Genuss macht. Der Name ist dabei absolut treffend: Der Kuchen ist so weich und luftig, dass er tatsächlich an Watte erinnert – leicht, feinporig und unglaublich angenehm im Mundgefühl.
Dieser Kuchen eignet sich hervorragend für zahlreiche Gelegenheiten. Ob für die klassische Kaffeetafel am Sonntagnachmittag, für Geburtstagsfeiern, Familienfeste, Schulveranstaltungen oder einfach als süße Belohnung zwischendurch – dieser Blechkuchen ist ein echter Allrounder. Durch seine einfache Zubereitung und die gängigen Zutaten ist er auch ideal für Hobbybäckerinnen und -bäcker geeignet, die ein beeindruckendes Ergebnis mit überschaubarem Aufwand erzielen möchten.

Warum dieser Wattekuchen so besonders ist
Was diesen Kuchen von vielen anderen Rezepten unterscheidet, ist vor allem das perfekte Zusammenspiel aus luftigem Rührteig und cremiger Vanillepuddingfüllung. Während der Teig beim Backen wunderbar aufgeht und eine fluffige Struktur entwickelt, sorgt die Vanillecreme in der Mitte für Saftigkeit, Aroma und einen angenehmen Kontrast.
Die wichtigsten Eigenschaften dieses Kuchens auf einen Blick:
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Extrem lockere Konsistenz
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Cremige Vanillepudding-Schicht
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Einfach und schnell zuzubereiten
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Ideal für große Mengen (Blechkuchen)
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Perfekt zum Vorbereiten
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Auch am nächsten Tag noch besser im Geschmack
Gerade das Durchziehen über Nacht macht den Kuchen besonders aromatisch und saftig.
Die Zutaten – Einfach, aber wirkungsvoll
Die Zutatenliste ist bewusst unkompliziert gehalten, damit der Kuchen jederzeit ohne großen Einkauf realisiert werden kann. Dennoch sorgen die ausgewählten Komponenten für ein hervorragendes Backergebnis.
Zutaten für den luftigen Teig
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4 Eier
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200 g Zucker
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1 Päckchen Vanillezucker
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200 ml neutrales Pflanzenöl
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200 ml Milch
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400 g Weizenmehl
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1 Päckchen Backpulver
Diese Kombination sorgt für einen klassischen, aber besonders saftigen Rührteig, der durch das Öl und die Milch seine typische Watte-artige Struktur erhält.
Zutaten für die cremige Füllung
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2 Päckchen Vanillepuddingpulver
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800 ml Milch
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4 Esslöffel Zucker
Die Füllung ist bewusst etwas fester gekocht, damit sie beim Backen stabil bleibt und nicht vollständig in den Teig einsinkt.
Zusätzlich
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Puderzucker zum Bestäuben
Der feine Puderzucker verleiht dem Kuchen nicht nur ein ansprechendes Aussehen, sondern rundet auch den Geschmack optisch und sensorisch ab.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung für perfekte Ergebnisse
Damit der Wattekuchen wirklich gelingt, ist eine strukturierte Vorgehensweise wichtig. Im Folgenden findest du eine ausführliche Anleitung, die auch für weniger erfahrene Bäckerinnen und Bäcker bestens geeignet ist.
1. Vanillepudding vorbereiten
Zunächst wird der Vanillepudding gekocht, da er etwas abkühlen sollte, bevor er auf den Teig gegeben wird.
Vorgehensweise:
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Die Milch in einen Topf geben.
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Zucker und Puddingpulver nach Packungsanleitung einrühren.
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Unter ständigem Rühren aufkochen lassen.
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Sobald der Pudding eindickt, vom Herd nehmen.
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Den Pudding regelmäßig umrühren, damit sich keine Haut bildet.
Ein lauwarmer Pudding lässt sich später gleichmäßiger auf dem Teig verteilen.
2. Den luftigen Teig herstellen
Der Teig ist das Herzstück dieses Kuchens. Hier entscheidet sich, wie locker und feinporig das Endergebnis wird.
So gehst du vor:
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Eier, Zucker und Vanillezucker in eine große Rührschüssel geben.
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Die Masse mehrere Minuten schaumig schlagen, bis sie hell und cremig ist.
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Öl langsam unter Rühren hinzufügen.
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Milch einrühren.
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Mehl mit Backpulver vermischen.
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Die trockenen Zutaten nur kurz unterheben, damit der Teig luftig bleibt.
Wichtig:
Nicht zu lange rühren, da der Teig sonst an Volumen verliert.
3. Kuchen schichten – das Geheimnis der perfekten Füllung
Jetzt kommt der entscheidende Schritt, der den Wattekuchen so besonders macht.
Schichtung:
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Backblech mit Backpapier auslegen.
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Die Hälfte des Teiges gleichmäßig auf dem Blech verstreichen.
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Den noch warmen Vanillepudding vorsichtig darauf verteilen.
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Den restlichen Teig portionsweise auf die Puddingschicht geben.
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Mit einer Palette oder einem Löffel vorsichtig glattstreichen.
Die zweite Teigschicht sollte sanft aufgetragen werden, damit sich die Schichten nicht vermischen.
4. Backen – Geduld zahlt sich aus
Der Kuchen wird im vorgeheizten Backofen gebacken.
Backdaten:
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Temperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze
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Backzeit: ca. 30–35 Minuten
Der Kuchen ist fertig, wenn:
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die Oberfläche goldgelb ist,
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ein Holzstäbchen sauber herauskommt,
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der Kuchen leicht federnd ist, wenn man ihn sanft berührt.
5. Abkühlen und Servieren
Nach dem Backen sollte der Kuchen vollständig auskühlen.
Zum Servieren:
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Den Kuchen aus dem Ofen nehmen.
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Komplett abkühlen lassen.
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Mit Puderzucker bestäuben.
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In gleichmäßige Stücke schneiden.
Warum der Wattekuchen am nächsten Tag noch besser schmeckt
Ein großer Vorteil dieses Kuchens ist seine hervorragende Haltbarkeit. Durch die cremige Füllung und den saftigen Teig bleibt er über mehrere Tage frisch.
Über Nacht ziehen die Aromen besonders gut durch, wodurch:
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die Vanille intensiver schmeckt,
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der Teig noch saftiger wird,
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die Textur insgesamt harmonischer wird.
Viele empfinden den Kuchen daher am zweiten Tag sogar als noch besser.
Variationsmöglichkeiten für noch mehr Genuss
Der klassische Wattekuchen lässt sich wunderbar abwandeln. Hier einige beliebte Ideen:
Beliebte Verfeinerungen:
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Zitronenabrieb für eine frische Note
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Echte Vanille statt Vanillezucker
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Schokostückchen im Teig
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Kakaopulver für einen marmorierten Effekt
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Früchte wie Himbeeren oder Mandarinen auf der Puddingschicht
Besonders beliebt:
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Kombination aus Vanillepudding und Zitronenschale
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Schokoladenpudding statt Vanille
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Kokosraspeln auf der Oberfläche
Ein Kuchen, der immer begeistert
Der Wattekuchen mit Vanillepudding ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einfachen Zutaten ein außergewöhnlich leckerer Kuchen entstehen kann. Seine luftige Struktur, die cremige Füllung und die vielseitigen Variationsmöglichkeiten machen ihn zu einem echten Favoriten für jede Gelegenheit.
Ob als klassischer Sonntagskuchen, für Feiern oder einfach als süße Auszeit im Alltag – dieser Kuchen sorgt garantiert für begeisterte Gesichter.
Wer einmal in den Genuss dieses lockeren, cremigen Blechkuchens gekommen ist, wird ihn mit großer Wahrscheinlichkeit immer wieder backen wollen.
Ein Rezept, das man gerne weitergibt – und noch lieber selbst genießt. 🍰✨






















