Das Backen von Keksen ist nicht nur eine kulinarische Tätigkeit, sondern auch eine kreative Möglichkeit, Freude zu bereiten und besondere Momente zu gestalten. Besonders, wenn es sich um themenbezogene Kekse handelt, die nicht nur schmecken, sondern auch visuell beeindrucken, wird das Backen zu einem kleinen Kunstwerk. In diesem Artikel möchten wir ein Rezept für außergewöhnliche Igel-Kekse vorstellen, die durch ihre besondere Form, die zarte Schokolade und die dekorative Gestaltung mit Walnüssen zu einem Highlight auf jedem Kaffeetisch werden.
Die Zubereitung dieser Kekse mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, aber mit den richtigen Schritten und sorgfältiger Arbeit wird der Prozess zu einem angenehmen und lohnenden Erlebnis. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Geschmack, sondern auch auf der Präsentation – jede Walnusshälfte, jede Schokoladenverzierung trägt dazu bei, dass die Kekse wie kleine Kunstwerke wirken.

Zutatenübersicht
Bevor wir uns an die Zubereitung machen, ist es wichtig, die benötigten Zutaten klar zu kennen. Für etwa 20 Igel-Kekse benötigen wir:
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420 g Mehl – die Basis für einen stabilen und formbaren Teig
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280 g zimmerwarme Butter – sorgt für Zartheit und Geschmack
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110 g Puderzucker – für die süße Note im Teig
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1 Eigelb – für Bindung und leicht glänzende Oberfläche
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100 g Zartbitterschokolade – zum Dekorieren der Schnauzen und des Rückens
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50 g Schokostreusel – zur Darstellung der Igelzacken
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30 g Walnusskerne – jedes Tier erhält seine eigene Walnusshälfte
Die Wahl der Zutaten ist bewusst einfach gehalten, um die Zubereitung zugänglich und angenehm zu gestalten. Besonders die Walnusskerne und die Schokolade sind entscheidend für das dekorative Aussehen und das charakteristische Igel-Design.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
1. Vorbereitung des Teigs
Zuerst wird die Basis für den Keksteig vorbereitet. Hierbei gilt die Regel: Gründlichkeit zahlt sich aus.
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Puderzucker, Eigelb und Butter werden mit einem Handmixer verrührt. Es entsteht eine glatte, cremige Masse, die die Grundlage für den Teig bildet.
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Nach und nach wird das Mehl zugegeben, während weiterhin gerührt wird. Ziel ist ein homogener, formbarer Teig, der weder zu trocken noch zu klebrig ist.
Hinweis: Es ist wichtig, das Mehl schrittweise zuzugeben, um die Konsistenz optimal zu kontrollieren und Klumpen zu vermeiden.
2. Einfügen der Walnüsse
Jeder Igelkeks soll seinen individuellen Charakter erhalten. Dafür wird eine halbe Walnuss in ein walnussgroßes Stück Teig eingedrückt, sodass die Nuss vollständig vom Teig umschlossen ist.
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Die Walnuss verleiht nicht nur Geschmack, sondern auch das typische „Stachel“-Design, das später mit Schokolade und Streuseln betont wird.
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Das Einhüllen der Nüsse sorgt dafür, dass sie beim Backen nicht herausfallen und jeder Keks seine Form behält.
Pro-Tipp: Sanft arbeiten, damit der Teig die Walnuss komplett umschließt und die Form eines kleinen Igelkörpers entstehen kann.
3. Formgebung der Kekse
Nun wird der Teig in die charakteristische Igel-Form gebracht.
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Mit den Händen werden aus den Teigstücken kleine Tränen geformt, die den Körper des Igels darstellen.
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Die Form sollte spitz zulaufen, um den Kopf des Igels zu imitieren.
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Die geformten Teigkörper werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt, damit sie während des Backens nicht ankleben.
Diese Phase erfordert Geduld und Sorgfalt, da die endgültige Optik der Kekse bereits hier vorbereitet wird.
4. Backprozess
Der Backprozess ist entscheidend, um die perfekte Konsistenz zu erzielen:
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Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze auf 180 °C, Umluft auf 160 °C
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Backzeit: 13–15 Minuten
Nach dem Backen werden die Kekse aus dem Ofen genommen und vollständig abkühlen gelassen, bevor sie dekoriert werden. Das Abkühlen ist wichtig, damit die Schokolade später nicht verläuft und die Kekse ihre Form behalten.
5. Schokoladendekoration
Nun beginnt der kreative Teil: die Dekoration der Igel.
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Die Zartbitterschokolade wird im Wasserbad geschmolzen, um eine gleichmäßige, flüssige Konsistenz zu erhalten.
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Die „Schnauzen“ der Kekse werden in die flüssige Schokolade getaucht.
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Ebenso wird das „Hinterteil“ in die Schokolade getunkt, jedoch so, dass ein heller Streifen am „Hals“ des Igels bleibt.
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Solange die Schokolade noch feucht ist, werden Schokostreusel auf den Rücken gegeben, die die Igelstacheln darstellen.
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Mit einem Holzstab und flüssiger Schokolade werden kleine Augen aufgetupft, wodurch die Igel lebendig wirken.
Hinweis: Geduld ist hier entscheidend – die Schokolade sollte nicht zu heiß sein, damit sie beim Dekorieren nicht vom Keks tropft.
Kreative Tipps und Varianten
Die Igel-Kekse bieten viel Raum für kreative Anpassungen:
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Nussvariationen: Anstelle von Walnüssen können Mandeln oder Haselnüsse verwendet werden.
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Schokoladensorten: Vollmilch- oder weiße Schokolade erzeugen unterschiedliche optische Effekte.
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Farbenfrohe Akzente: Zuckerperlen oder essbare Glitzerpartikel können auf den Rücken gestreut werden, um besonders festliche Kekse zu gestalten.
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Formvariationen: Statt der klassischen Tränenform kann der Körper des Igels leicht rundlicher oder länglicher geformt werden.
Extra-Tipp: Die Kekse eignen sich hervorragend als Geschenk oder für Kinderpartys, da sie sowohl spielerisch als auch köstlich sind.
Die Zubereitung von Igel-Keksen ist ein Paradebeispiel dafür, wie Kreativität und Backkunst Hand in Hand gehen können. Von der sorgfältigen Teigzubereitung über das Einfügen der Walnüsse bis hin zur liebevollen Dekoration mit Schokolade – jeder Schritt trägt dazu bei, dass die Kekse nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch optisch ein Highlight darstellen.
Mit etwas Geduld, präziser Arbeit und Fantasie entstehen so einzigartige Kekskunstwerke, die jeden Kaffeetisch verschönern. Die Kombination aus zartem Teig, knackiger Nuss und schokoladiger Verzierung macht die Igel-Kekse zu einem echten Genuss für Groß und Klein.
Abschließend lässt sich sagen, dass diese Kekse nicht nur ein Backrezept darstellen, sondern eine Möglichkeit bieten, Kreativität, Freude am Backen und Genuss miteinander zu verbinden. Sie sind ein ideales Beispiel dafür, wie einfache Zutaten – Mehl, Butter, Zucker, Eier, Nüsse und Schokolade – zu kleinen, bezaubernden Meisterwerken verarbeitet werden können.
























