Überleben im Winter ohne Heizung: Carolyn Andersons neun wertvolle Tipps
In Zeiten der Energiekrise stehen viele Menschen vor der Herausforderung, ihre Häuser warm zu halten, ohne dabei hohe Kosten zu verursachen. Vor etwa einem Jahr entschied sich die Schottin Carolyn Anderson, ein mutiger Schritt, der viele überraschte: Sie verzichtete komplett auf ihre Heizung. Dieser Schritt war nicht nur ein finanzielles Experiment, sondern entwickelte sich zu einer echten Lebensschule für sie. Mittlerweile teilt Carolyn auf TikTok unter dem Benutzernamen @orkadian ihre Erfahrungen und bietet praktische Tipps für all jene, die ebenfalls diesen ungewöhnlichen Lebensstil ausprobieren möchten. Ihre Ratschläge sind einzigartig, da sie von jemandem kommen, der die Erfahrung wirklich selbst gemacht hat.
Carolyn kritisiert, dass viele Menschen, die nie einen Winter ohne Heizung erlebt haben, anderen Ratschläge geben, die in der Praxis oft wenig hilfreich sind. Mit ihrer Erfahrung möchte sie dies ändern und hat neun wesentliche Punkte zusammengestellt, die dabei helfen, die Kälte besser zu bewältigen.

1. Kondenswasser entfernen
Eines der ersten Probleme, auf das man im unbeheizten Haus stößt, ist Kondenswasser an den Fenstern. Besonders in Schlafzimmern und Badezimmern bildet sich oft Feuchtigkeit. Carolyn betont, dass es entscheidend ist, das Kondenswasser jeden Morgen oder immer dann, wenn es sichtbar ist, zu entfernen.
Warum ist das wichtig?
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Kondensation kühlt den Raum zusätzlich ab.
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Feuchtigkeit kann zu Schimmel oder anderen Schäden im Haus führen.
Das tägliche Abwischen der Fenster ist somit nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Hygiene und Gesundheit.
2. Hautpflege nicht vernachlässigen
Das Leben ohne Heizung bedeutet, dass der Körper ständig niedrigeren Temperaturen ausgesetzt ist. Dies kann zu einer Reihe von gesundheitlichen Problemen führen, darunter trockene, rissige Haut. Carolyn empfiehlt daher:
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Regelmäßig Feuchtigkeitscremes verwenden.
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Hautbehandlungen anpassen, um Austrocknung und Risse zu vermeiden.
Ein gut gepflegter Körper ist widerstandsfähiger gegenüber Kälte und möglichen Infektionen.
3. Kälte auf dem Kopf und Hals vermeiden
Carolyn weist darauf hin, dass die Kälte oft Kopfschmerzen oder Migräne auslösen kann. Ein einfacher, aber effektiver Trick ist:
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Stirn mit Mütze oder Schal bedecken.
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Hals und Brust warm halten, um das Einatmen kalter, feuchter Luft zu reduzieren.
Dieser Ansatz schützt nicht nur vor Kopfschmerzen, sondern reduziert auch das Risiko von Erkältungen.
4. Heiße Getränke konsumieren
Um die Körpertemperatur stabil zu halten, empfiehlt Carolyn, regelmäßig warme Getränke zu sich zu nehmen. Dazu gehören:
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Tee oder Kräutertees
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Heiße Schokolade
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Warme Suppen
Zusätzlich kann der gelegentliche Verzehr von Hustenbonbons helfen, ein wohliges Wärmegefühl von innen zu erzeugen. Die Kombination aus Flüssigkeit und Wärme unterstützt das Immunsystem und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
5. Kleidung richtig trocknen
Für Carolyn ist dies der wohl wichtigste Tipp: Kleidung sollte sorgfältig getrocknet werden, um unangenehme Kälte zu vermeiden. Da der Trockner oft vermieden wird, schlägt sie vor:
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Elektrische Heizgeräte nutzen, um einen Raum zu erwärmen, in dem die Kleidung trocknet.
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Kleidung immer vollständig trocknen lassen, bevor sie wieder getragen wird.
Feuchte Kleidung kann nicht nur unangenehm sein, sondern erhöht auch das Erkältungsrisiko.
6. Handtücher trocken halten
Feuchte Handtücher sind in einem ungeheizten Haus besonders unangenehm. Carolyn empfiehlt:
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Handtücher zwischen den Anwendungen vollständig trocknen lassen.
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Möglichst einen trockenen, warmen Platz dafür wählen.
Dies sorgt für mehr Komfort nach dem Duschen und reduziert das unangenehme Gefühl, ein kaltes, nasses Handtuch benutzen zu müssen.
7. Lebensmittel an warmen Orten lagern
Die niedrigen Temperaturen wirken sich auch auf Lebensmittel aus. Einige Produkte werden bei Kälte hart oder ungenießbar. Carolyn rät:
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Butter, Erdnussbutter, Nüsse und andere trockene Lebensmittel warm lagern.
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Brotaufstriche oder Schokoladenteig an einem geschützten Ort aufbewahren, um sie streichfähig zu halten.
Dies verhindert Frust beim Kochen und Backen und sorgt dafür, dass die Lebensmittelqualität erhalten bleibt.
8. Bettwäsche regelmäßig lüften
Auch das Schlafumfeld wird von der Kälte beeinflusst. Durch Schwitzen können Laken und Bettzeug feucht werden, was das Einschlafen erschwert. Carolyn empfiehlt:
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Bett täglich lüften, um Feuchtigkeit zu reduzieren.
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Bei Bedarf Bettzeug austauschen oder leicht anwärmen, bevor man ins Bett geht.
Ein trockenes, frisches Bett sorgt für besseren Schlaf und ist wichtig für die Gesundheit.
9. Alte Tassen verwenden
Ein kleiner, aber nützlicher Tipp betrifft das Trinken von heißen Getränken. Carolyn empfiehlt, alte Tassen zu benutzen, da neue, dünne Tassen bei kochendem Wasser leicht springen können. Dies gilt besonders für:
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Kaffee
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Tee
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Heiße Schokolade
Ein praktischer Hinweis, der kleine Unfälle im Alltag verhindert und gleichzeitig das Getränkeerlebnis sicherer macht.
Carolyn Anderson zeigt, dass es möglich ist, einen Winter ohne Heizung zu überstehen, wenn man einige kluge und praktische Maßnahmen ergreift. Ihre Tipps sind nicht nur leicht umsetzbar, sondern basieren auf realen Erfahrungen. Die wichtigsten Punkte lassen sich zusammenfassen:
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Kondenswasser regelmäßig entfernen
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Hautpflege und warme Kleidung beachten
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Kopf, Hals und Brust schützen
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Heiße Getränke konsumieren
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Kleidung und Handtücher trocken halten
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Lebensmittel an geeigneten Orten lagern
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Bettzeug lüften
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Praktische Vorsichtsmaßnahmen bei Geschirr beachten
Mit diesen einfachen, aber effektiven Strategien kann man den Winter auch in einem unbeheizten Haus gut überstehen. Carolyns Erfahrungen sind ein wertvoller Leitfaden für alle, die angesichts steigender Energiekosten kreative Lösungen suchen und dabei komfortabel und gesund bleiben möchten.






















